Matcha: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 6. November 2019, 13:36 Uhr

Matcha
Matcha
Matcha Schale
Matcha Schale

Matcha (抹茶), zu Deutsch „gemahlener Tee“, ist ein fein pulverisierter grüner Tee, der in der chinesischen und japanischen Teekultur verwendet wird. Er hat eine intensive, grüne Farbe und einen leicht süsslichen Geschmack. Für die Matcha-Herstellung wird Tencha verwendet. Dieser wird wie Gyokuro über Wochen beschattet, um eine intensivere Farbe und einen milden Geschmack zu bekommen. Tencha und somit Matcha bestehen nur aus reinen Teeblättern. Stiele und Rispen werden vor der Weiterverarbeitung aussortiert.

Bei Matcha ist es sehr wichtig, dass er frisch konsumiert wird. Üblicherweise wird Matcha vakuumverpackten und gekühlt aufbewahrt, um seine Frische zu wahren.

Herstellung

Matcha wurde ursprünglich nur in China und Japan produziert. Inzwischen wird er aber auch in anderen Länder hergestellt. Berühmte Anbaugebiete sind Hangzhou, China, sowie Nishio und Uji in Japan. Die traditionellen Granitsteinmühlen benötigen für 30g Matcha (Standardmenge für eine Dose) ca. eine Stunde.

Zubereitung

MATCHA Zubereitung - So gelingt es richtig!

Ungefähr 1 Gramm Matcha in den Chawan (Matcha-Schale) geben und mit 80 ml heissem Wasser übergiessen. Das Wasser sollte dabei nicht zu heiss sein. Ungefähr 80°C ist ideal, wobei andere Quellen gar von nur 60-70°C sprechen. Mit einem Bambusbesen, Chasen genannt, wird der Matcha nun schaumig geschlagen.

Ursprung

Die Zubereitungsart des Matcha wurde wahrscheinlich im 6. Jahrhundert in China entwickelt. Wie in der traditionellen chinesischen Medizin üblich, wurden die Teeblätter als Heilpflanze getrocknet und zu einem feinen Pulver vermahlen. Diese Medizin wurde traditionell in buddhistischen Klöstern hergestellt. Aus dieser Tradition entwickelte sich ein erstes Teeritual der Zen- bzw. Chan-Buddhisten. Der Chan-Buddhismus erreichte durch den Mönch Eisai im Jahr 1191 Japan, welcher auch erstmals Teesamen in größeren Mengen mit sich brachte.

Während Matcha in China in Vergessenheit geriet, wurde er in Japan im Rahmen des Buddhismus weitergepflegt. Unter dem großen japanischen Teemeister Sen no Rikyu entwickelte sich im 16. Jahrhundert die Japanische Teezeremonie. Sen no Rikyu erklärte in seinen Gedichten zum Tee-Weg (Chadao), wie Matcha richtig zuzubereiten und zu trinken ist.

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