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Die Tradition wurde vor Jahrhunderten in einem Tempel in Kyoto geboren, der Rokuharamitsuji heisst. Die Legende besagt, dass im Jahr 951, als eine Epidemie in Kyoto wütete, ein buddhistischer Mönch und der Gründer des Tempels - Kuya - den Besuchern des Tempels, die kamen, um die buddhistischen Schätze zu bewundern, Tee mit Pflaume und Seetang servierte. Das half, die Symptome zu lindern und die Menschen erholten sich. Auch dem Kaiser Murakami wurde dieser Tee serviert, und nach seiner Genesung machte er es zu einer Tradition, jedes Jahr zu Neujahr Obukucha zu trinken.
 
Die Tradition wurde vor Jahrhunderten in einem Tempel in Kyoto geboren, der Rokuharamitsuji heisst. Die Legende besagt, dass im Jahr 951, als eine Epidemie in Kyoto wütete, ein buddhistischer Mönch und der Gründer des Tempels - Kuya - den Besuchern des Tempels, die kamen, um die buddhistischen Schätze zu bewundern, Tee mit Pflaume und Seetang servierte. Das half, die Symptome zu lindern und die Menschen erholten sich. Auch dem Kaiser Murakami wurde dieser Tee serviert, und nach seiner Genesung machte er es zu einer Tradition, jedes Jahr zu Neujahr Obukucha zu trinken.
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Während in der Vergangenheit vielleicht nur Wasser verwendet wurde, wird Obukucha heutzutage normalerweise mit einem milderen, weich schmeckenden Grüntee zubereitet, wie einem milden Sencha, Bancha oder Genmaicha. Der Tradition folgend wird eine getrocknete japanische Pflaume, Ume genannt, und eine Schnur aus getrocknetem Seetang (Kombu), die als Glücksbringer verknotet wird, in die Teetasse gegeben. Um den Tee noch spezieller und feierlicher zu machen, können manche Obukucha auch einige feine Goldflocken enthalten.
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Während in der Vergangenheit vielleicht nur Wasser verwendet wurde, wird Obukucha heutzutage normalerweise mit einem mild schmeckenden [[Grüntee]] zubereitet, wie einem milden [[Sencha]], [[Bancha]] oder [[Genmaicha]]. Der Tradition folgend wird eine getrocknete japanische Pflaume, Ume genannt, und eine Schnur aus getrocknetem Seetang (Kombu), die als Glücksbringer verknotet wird, in die Teetasse gegeben. Um den Tee noch spezieller und feierlicher zu machen, können manche Obukucha auch einige feine Goldflocken enthalten.
    
Am häufigsten wird Obukucha zu Beginn des neuen Jahres getrunken, aber aufgrund seiner Assoziation mit Glück und Reichtum kann er heutzutage auch zu anderen besonderen Anlässen wie Geburtstagen, Hochzeiten usw. verschenkt und serviert werden.
 
Am häufigsten wird Obukucha zu Beginn des neuen Jahres getrunken, aber aufgrund seiner Assoziation mit Glück und Reichtum kann er heutzutage auch zu anderen besonderen Anlässen wie Geburtstagen, Hochzeiten usw. verschenkt und serviert werden.
    
Um Obukucha zuzubereiten wird zuerst grüner Tee grünen Tee aufgegossen. Anschliessend wird die getrocknete Ume und der getrockneten Kombu in eine Tasse gegeben und mit dem Tee übergossen. Zum Schluss können noch Goldflocken darüber gestreut werden. Der salzige Geschmack des Kombu und die säuerlichen Noten des Ume vermischen sich mit den Aromen des grünen Tees und ergeben ein einzigartiges Geschmackserlebnis.
 
Um Obukucha zuzubereiten wird zuerst grüner Tee grünen Tee aufgegossen. Anschliessend wird die getrocknete Ume und der getrockneten Kombu in eine Tasse gegeben und mit dem Tee übergossen. Zum Schluss können noch Goldflocken darüber gestreut werden. Der salzige Geschmack des Kombu und die säuerlichen Noten des Ume vermischen sich mit den Aromen des grünen Tees und ergeben ein einzigartiges Geschmackserlebnis.
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