Buttertee

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Mönch bei der Butterteeherstellung.
Mönch bei der Butterteeherstellung.

Buttertee ist das Hauptgetränk im himalayischen Hochland sowie Teilen der Mongolei. Der Tee wird mit Salz und Yak-Butter hergestellt. Für westliche Geschmäcker ist Buttertee eher gewöhnungsbedürftig. Für die Bevölkerung des kargen Hochlands ist er aber eine wichtige Fett -und Proteinquelle. In Indien wird Buttertee nur in wenigen Regionen getrunken. Hier ist eher Chai verbreitet. Buttertee wird dort allenfalls bei religiösen Zeremonien, Hochzeiten und anderen, wichtigen Anlässen getrunken.

Herstellung

In der Regel werden für die tägliche Teezubereitung keine losen Blätter verwendet, sondern gepresste Teeziegel, wie sie früher auch in China üblich waren. Sie kommen aus Sichuan und Yunnan. Ein Teil dieses Ziegels wird zu Pulver zerstampft, in einen mit Wasser gefüllten Kessel gegeben und über dem Feuer längere Zeit geköchelt. Dieses Konzentrat wird dann in ein grosses längliches Holzgefäss gegeben und dort mit Butter und Salz zu einer Emulsion gestampft. Diese Mischung wird erneut im Kessel erhitzt, bevor der Buttertee dann serviert wird. Die Teeschalen sind je nach Wohlstand aus Jade, Keramik, Silber oder aus Holz.

Siehe auch