Johanniskrauttee

Aus Teapedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Johanniskrautblüte

Johanniskraut wird auch als Echtes Johanniskraut, Gewöhnliches Johanniskraut, Durchlöchertes Johanniskraut, Tüpfel-Johanniskraut, Tüpfel-Hartheu oder Herrgottsblut bezeichnet. Der Name bezieht sich auf Johannes den Täufer, da die Pflanze um den Johannistag (24. Juni) herum blüht. Dies gilt auch für den englische Name St. John's wort oder den spanischen hierba de San Juan.

Johanniskraut war urspünglich nur in Europa, Westasien und Nordafrika heimisch. Inzwischen ist es aber auch in Australien, Ostasien, Nord- und Südamerika verbreitet. Johanniskraut wird im Zeitraum Ende Juni bis September geerntet. Für den Johanniskrauttee werden in der Regel nur die Blüten verwendet.

Wirkung

Johanniskraut und der daraus entstandene Tee werden hauptsächlich zur Beruhigung bei Angespanntheit und Unruhezuständen sowie bei Erkältungen eingesetzt. Er wirkt beruhigend und entspannend. Johanniskraut kann aber auch zur Behandlung von leichten bis mittelstarken depressiven Verstimmungen und nervöser Unruhe verwendet werden.

Zu den Hauptinhaltsstoffen des Johanniskrautes zählen ätherische Öle, Biflavonoide, Flavonoide, Pflanzensäure, Gerbstoffe, Hyperforin und Hypercerin. Durch die verschiedenen Inhaltsstoffe wirkt Johanniskrauttee antibiotisch, entzündungshemmend, krampflösend, schmerzstillend und fördert den Heilungsprozess. In der alternativen Medizin wird Johanniskraut vor allem in Form von Tabletten oder als Kräutertee angeboten.

Zubereitung

Man kann das Kraut für den Johanniskrauttee lose oder in Beuteln kaufen. Für eine Tasse reichen ein oder zwei Teelöffel der Johanniskrautblüten. Die Ziehzeit sollte etwa fünf bis zehn Minuten betragen. Johanniskrauttee braucht wie die meisten natürlichen Heilkräuter eine Weile bis die Wirkung einsetzt.