Kamillentee

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Kamillenblüten

Für Kamillentee werden die Blüten, das Kraut und die Samen verwendet. Der Tee ist in Teebeuteln pur oder auch als Teemischung erhältlich. Kamillenblüten können aber auch selber gesammelt werden. Kamillen wachsen auf Äckern sowie Ödland und bevorzugen Lehm- und Tonböden. Die beste Zeit um die Kamillenblüten zu sammeln ist Mai bis August. Die jungen und frisch gesammelten Kamillen hängt man zum trocknen am besten kopfüber an einem trockenen, dunklem und gut belüftetem Ort auf.

Wirkung

Kamillentee wird als Entzündungshemmer, zur Krampflösung, gegen Blähungen und gegen Magenbeschwerden eingesetzt. Er förder auch die Wundheilung und hat eine antibakterielle Wirkung. Hauptanwendungsgebiete von Kamillentee sind Magen- und Darmbeschwerden wie Gastritis, Blähungen, krampfartige Beschwerden im Verdauungstrakt und Menstruationsbeschwerden. Des Weiteren kann Kamillentee auch bei bakteriellen Erkrankungen der Mundhöhle und des Zahnfleisches verwendet werden. Bei Erkrankungen der Luftwege können Inhalationen mit Kamillentee vorgenommen werden. Dampfbäder mit Kamillentee öffnet die Poren und reinigt die Haut.

Zubereitung

Für eine Tasse Kaillentee nimmt man einen Esslöffel Kamillenblüten oder einen Teebeutel und übergiesst diese mit kochendem Wasser. Die Blüten etwa 10 Minuten ziehen lassen und dann abseihen.