Melissentee

Aus Teapedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Melissenblätter
Melisse

Die Melisse ist eigentlich eine südeuropäische Pflanze. Wegen ihres Zitronenduft ist sie auch als Zitronenmelisse bekannt. Melisse ist ein Mitglied der Familie der Lippenblütler. Die Blätter der Melisse, die Blüten und die Stengel werden schon seit dem Mittelalter für medizinische Zwecke und Heilmittel, unter anderem als Melissentee, verwendet. Melisse enthält ätherisches Öl deren Hauptbestandteile Citral, Citronellal, Geraniol, Linalool und Aldehyde sind. Sie enthält aber auch Gerbstoffe, Bitterstoffe, Harz, Schleimstoffe, Glykoside, Thymol und Saponine. Der Vitamin C Gehalt der Melisse beträgt 253 Milligramm pro 100 Gramm Frischgewicht.

Wirkung

Die Melisse wird sehr häufig mit anderen medizinischen Pflanzen wie zum Beispiel der Pfefferminze kombiniert. Zusammen mit ihr hat die Melisse eine beruhigende Wirkung auf den Magen. In mehreren wissenschaftlichen Studien wurde ausserdem bewiesen dass Melisse, in Kombination mit anderen beruhigenden Kräutern wie Hopfen, Baldrian und Passionsblume Angstgefühle reduziert und für einen besseren Schlaf sorgt. Weitere Studien deuten zudem darauf hin, dass Salben mit Melisse bei der Heilung von durch den Herpes Simplex Virus verursachten Fieberbläschen helfen können. Schon nach zwei Tagen konnte eine deutliche Verbesserung der Symptome festgestellt werden.


Zubereitung

Melissentee kann leicht zubereitet werden. Dazu 1-2 Esslöffel Melissentee mit heissem Wasser übergiessen und den Tee 10-20 Minuten ziehen lassen. Wenn gewüscht kann der Tee mit Honig oder Zucker gesüsst werden.