Weissdorntee

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Weissdorn-Blüten

Weissdorntee wird aus den getrockneten Blüten und Blättern des Weissdorns (Crataegus) gewonnen. Der Weissdorn hat viele heilende Wirkungen. Die Verwendung von Weissdorn ist ein fester Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin. Auch von Indianerstämmen in Amerika ist bekannt, dass sie Weissdorn verwendeten. Es gibt zahlreiche Weissdornarten. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass Weissdorn eine ausgeprägte Neigung zum Kreuzen hat.

Der Weissdorn zählt zur Familie der Rosengewächse und wird manchmal auch Hagdorn, Mehlbeerbaum und Weissheckdorn genannt. Doch weiss sind nicht, wie der Name vermuten lässt, seine Dornen, sondern seine Blüten. Diese erscheinen zwischen Mai und Juni. Die Früchte sind rot und reifen im Herbst heran. Er wird meist zwischen 2 und 3 Meter hoch, kann aber auch eine Höhe von über 8 Metern erreichen.

Anwendung

Weissdorn steigert einerseits die Kontraktionskraft des Herzens, man spricht hier von einem positiv inotropen Effekt, andererseits erweitert er die Gefässe, insbesondere Herzkranzgefäße, und verbessert so die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels. Er hilft bei Schlafstörungen und bei Angina Pectoris. Weissdorntee wird in der Volksheilkunde gegen Nervosität eingesetzt. Mittlerweile gibt es zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen, welche die positiven Eigenschaften des Weissdorns belegen. In der Homöopathie wird Weissdorn bei Herzinsuffizienz und Pulsunregelmässigkeit mit Schmerz unter dem linken Schlüsselbein verwendet.

Zubereitung

Zur Zubereitung des Weissdorntees wird ein Teelöffel der getrockneten Blüten bzw. Blätter in eine Tasse gegeben und mit heissem Wasser aufgegossen. Der Weissdorntee sollte zwischen 5 und 10 Minuten ziehen, damit die Inhaltsstoffe optimal gelöst werden. Sein Aufguss schmeckt würzig und hat eine ansprechende, hellgelbe Farbe.